Währungen der Warhammerwelt

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In der Warhammerwelt gibt oder gab es verschiedenste Währungen:

"A good pair of scales, and a strong set of teeth. Thats all you need to spot a light coin. "

+++Anonymous merchant+++


Inhaltsverzeichnis

Im Imperium sind dies:

  • Imperiale Goldkrone (engl. Gold Crown) oder einfach nur Krone
    • Silberschilling (engl. Silver Shilling), auch Schilling
      • Kupferpfennig (engl. Brass Penny), auch Pfennig

Sie sind von durchschnittlich guter Qualität. Sie werden von jeder Imperialen Provinz, teilweise sogar von den Stadtstaaten aber auch auf Geheiss des Imperators selbst hergestellt und variieren stark. Meist zeigen sie das Bild des Regenten und eine Jahreszahl. Weniger attraktive Regenten wählten statt dessen auch oft Zeichen des Imperiums, oder der großen Kirchen. Interessanterweise gelten innerhalb der Provinz auch immer nur die Münzen der Provinz, andere müssen teuer getauscht werden.

Die Einteilung der Münzen folgt dabei nicht dem Dezimalsystem: Eine Goldkrone = 20 Silberschillinge = 240 Kupferpfennige.

Imperiale Goldmünzen
Imperiale Silbermünzen
Imperiale Kupfermünzen

In den niederen Landen sind dies:

  • Guilder
    • Schilling
      • Pfennig

Sie sind von durchschnittlich guter Qualität.

In Kislev sind dies:

  • Mark
    • Noble

Sie sind von erschreckend schlechter Qualität. Werden ungern als Zahlungsmittel angenommen. Währung gilt als instabil und ist ausschließlich aus Silber.

Insbesondere alte Münzen der Dolgan sind längst ungültig und völlig wertlos.

In Bretonia sind dies:

  • Gold Livre, Zahlungsmittel des Königs und nur von ihm in Umlauf gebracht.
    • Gold Mark
      • Silver Sous, auch Sous, gibt es in Double Sous, Sous, Demi-Sous, meistgenutztes Zahlungsmittel.
        • Copper Breton

Sie sind von durchschnittlich guter Qualität.

Zumindest in der Vergangenheit existerten in Bretonia als Währungseinheiten auch:

  • Gold Couronnes 1 - teilweise auch wie die imperialen Kronen als Goldkronen bezeichnet und vermutlich mit den Gold Livre gleichzusetzen.
  • Gold Taler 2 - möglicher Weise Alternative Bezeichnung für eine der gängigen Goldmünzen der Alten Welt, und vermutlich mit der Gold Mark gleichzusetzen.

Bei Meerelfen sind dies:

  • reine Papiergeldtransaktionen zwischen Elfen und einzelnen Handelshäusern. Meist wird lediglich Warentausch betrieben, da Gelder in Ulthuan oder den Kolonien unnütz sind.

Bei Zwergen sind dies:

  • Zwerge haben wenig Sinn für geprägte oder gegossene Münzen. Sie legen mehr Wert auf Edelsteine und Kunstgegenstände. Handel mit Geld ist für sie bestenfalls zweitrangig, was jedoch nicht heißt, daß jemand, der einen Zwerg auch nur um eine Münze betrügt, nicht bis ans Ende der Welt von ihrem Groll verfolgt wird, wie sowohl Menschen als auch Elfen schon oft feststellen mussten.

Bei Dunkelelfen sind dies:

  • Es ist bekannt, das Dunkelelfen eher mit Sklaven oder Kampfechsen handeln, als mit Geldern, dennoch schätzen sie auch Goldmünzen als Beute bei Überfällen auf die Küsten der Alten Welt.

Bei Gnomen sind dies:

  • Gnome haben das Bankenwesen schon vor langer Zeit für sich entdeckt. Das Vertrauen und die guten Beziehungen zu Elfen, Menschen und Zwergen ließen sie zu einigem Wohlstand innerhalb der Zivilisation kommen. Ihre zwergenähnlichen Familienbande und ihr nicht vorhandener Anspruch auf eigenes Land ist ein wichtiger Punkt in den Familiengeschäften. Es heißt sogar, das Gnomenfamilien nicht nur große Teile des Handels des Imperiums und Marienburgs mit ihren Banken lenken können, wichtiger ist jedoch die Tatsache, das nur durch das Gerücht, die Gnome wollten in der Neuen Welt investieren, bereits mehrere große Expeditionen stattfanden, und letztlich das Geld dafür, wieder aus den Kassen der Gnome kam. In weniger städtischen Gebieten der Neuen und Alten Welt werden Gnome jedoch oft Opfer von Übergriffen.

Bei den Skaven sind dies:

  • Die Skaven haben mit den Warpmünzen (engl. warp coins oder warp tokkens) ihre Eigene Währung, die wie ihre gesamte Kultur auf Warpstein basiert. Entweder handelt es sich dabei um flache Warpsteinplättchen mit eingravierten Schriftzeichen des Rattenvolkes oder um Münzen aus einer Legierung aus Metall und Warpstein. Neben der Verwendung von Warpstein ist bei den Skaven auch Tauschhandel, insbesondere mit Sklaven, sehr verbreitet.

Weitere Gelder

Es gilt zu erwähnen, das es in der Warhammerwelt ebenfalls Papiergeld gibt. Dies wird jedoch meist nur von den Händlern, Adligen und einigen anderen genutzt. So genannte Söldnerwechsel (Campaign Money) sind ebenfalls üblich, Geld das nur für Söldner ausgegeben wird, und auch nur von diesen genutzt wird. Ebenfalls gelten Geldstücke nur gewisse Zeit. Alte Münzen aus Gräbern sind zwar bei Sammlern noch einiges Wert, im normalen Alltag jedoch nutzlos. Ebenfalls muß im Handel passend gezahlt werden, da Händler keine Wechsellizenzen besitzen.

Falschgeld

Ebenfalls ist grade im Imperium das Fälscherhandwerk nicht gering verbreitet, und Münzschleifer verdienen auch durch solche Delikte häufig nicht wenig Geld. Barren von Gold, Silber oder anderen Metallen darf nur der Imperator transportieren. Es heißt, dass die Ware nicht selten einbehalten wird, wenn jemand beim illegalen Transport etwa von Goldbarren ertappt wird. Geld wird unter anderem auch als Waffe verwendet. So nutzen die Schwarzmantel gefälschte Guilden um die Wirtschaft von Marienburg zu schwächen. Münzen haben, gleich welches Motiv sie haben, jedoch eine Normgröße, ein Normgewicht, eine Normhärte, sind nicht magnetisch und falsche klingen meist anders als richtiges Geld.

Banken und Finanzhäuser

In der Warhammerwelt, oder zumindest in der Alten Welt gibt es fast überall in den größeren Städten Banken, in denen man sein Geld deponieren kann. Banken fordern jedoch häufig relativ hohe Kontogebühren. Fast alle Banken sind unter der Obhut der großen Marienburger Handelsfamilien, der Tileaner oder der Gnome. Gleiches gilt für Finanzhäuser, das sind die Orte, an denen schon manch ein Expeditionsführer, General oder Adliger Geld lieh, um Kriege zu finanzieren. Weiterhin betreiben die berüchtigten Wucherer und Geldverleiher im Umfeld der Zahlmeister der Söldnerarmeen und den ärmeren Vierteln der großen Städte ihr Geschäft, und pressen ihre Kunden - manchmal im wortwörtlichen Sinne - bis auf den letzten Blutstropfen aus. Sie wollen meist Garantien wie Ländereien, Familienjuwelen oder Burgen, und kommt man einer Zahlung nicht nach wird meist die gesamte Familie nach Arabia in die Sklaverei verkauft. Eine preiswertere Variante sind Kirchen der Verena, die ebenfalls einen kostengünstigeren Bankendienst anbieten, jedoch sehr wählerisch in der Auswahl der Geschäftspartner.

"Manling coins are like their words: never trust them. Use your weighing scales and keep your axt handy!"

+++Dwarfen saying+++

Quellen

Persönliche Werkzeuge