Thanquol
Aus Lexicanum
Thanquol ist einer der mächtigsten und fähigsten momentan lebenden Grauen Propheten. Zu seinem Pech scheint sein Schicksal untrennbar mit dem von Gotrek & Felix verbunden zu sein, welche wahre Meister darin sind, seine finsteren Pläne zu durchkreuzen.
Thanquol manipulierte unter anderem den Chef der Geheimpolizei Kurfürstin Emanuelle von Liebwitz', Fritz von Halstadt, und er war es, der für die schreckliche Invasion von Nuln im Jahre 2499 IC verantwortlich war, bei der diese stolze Stadt des Imperiums von den Skaven stark verwüstet wurde. Hier trafen er und Gotrek & Felix sich zum ersten Mal. Es sollten noch viele weiter Begegnungen mit den Zweien folgen: Tanquol griff mit seinen Skaven das Camp des Slayer-Maschinisten Malakai Makaisson an, um sich an dem Slayer und seinem Begleiter zu rächen und das Luftschiff zu erbeuten. Nach dem die Zwerge diesen Überfall abgewehrt hatten, reiste sein Lakai Lurk Spitzelzunge als blinder Passagier an Bord des Luftschiffes mit in die Chaoswüste. In der Steppe Kislevs überfiel Thanquol später den Gutshof des Vaters von Ulrika Magdova, die mit Felix befreundet war, scheiterte aber erneut, was diesmal am Auftauchen des Luftschiffes lag. Thanquol und Lurk entkamen, und als der Graue Prophet in der Folge in der Höllengrube, der Domäne des Züchterklans, zu Gast war, sollte Lurks Reise in die Chaoswüste und seine Begegnung mit zwei Chaoszauberern des Tzeentch noch höchst unerwünschte Nachwirkungen haben: Der Handlanger - zur Größe eines Rattenogers mutiert und von den intriganten Tzeentchanhängern auf dumme Gedanken gebracht - entfesselte dort einen Sklavenaufstand, der Tanquol in Bedrängnis brachte. Trotz all dieser Niederlagen und Fehlleistungen scheint Tanquol jedoch immer noch das Wohlwollen des Rates der 13 zu genießen.
Knochenbrecher war Thanquols Rattenoger-Leibwächter, welcher während den Ereignissen bei der Invasion von Nuln von Gotrek Gurnisson erschlagen wurde. Als Belohnung für seine Erfolge wurde Thanquol jedoch vom Rat der 13 wiederum mit einem neuem Rattenoger-Leibwächter beschenkt. Dieser fand jedoch nur wenige Monate später sein Ende durch eine von Felix Jaegar geworfene Zwergenbombe. Ein dritter Rattenoger gleichen Namens wurde bei einer weiteren Konfrontation von Gotrek und Snorri Nasenbeißer im Kampf niedergemacht. Sein aktueller Leibwächter ist eine, durch die Technologie von Klan Skryre wiederbelebte, Rekonstruktion des ersten Knochenbrechers.
Thanquol ist berüchtigt dafür, Massen an untergebenen Klanratten bei seinen Unternehmungen zu vergeuden, er sabotiert häufig die Aktivitäten seiner Skavenkonkurrenten, wenn diese besser da stehen könnten, als er und hat immer rasch einen Sündenbock zur Hand, wenn einer seiner Pläne spektakulär gescheitert ist. Außerdem ist er Warpstein-süchtig, und schnupft regelmäßig Warpsteinpulver, um sich an Visionen von Blutvergießen und Gemetzel zu ergötzen.
Literatur
Für Hintergrundmaterial zu Thanquol siehe am besten die folgende Bücher der Gotrek und Felix - Reihe der Black Library
(in Deutschland von Heyne bzw Piper herausgegeben):
- Der Graue Prophet (Skavenslayer)
- Die Chaoswüste (Deamonslayer)
- Der Hort des Drachen (Dragenslayer)
- Dämonenkrieger (Beastslayer)
Anmerkung:
Dieses Modell war ein Besonderes Charaktermodell im Spiel Warhammer.
Weitere Quellen
- Armeebuch Skaven 4. Edition - enthält eine Geschichte über ihn, welche an die Ereignisse in Nuln anschließt.
- Armeebuch Skaven 6. Edition - enthält die Aktuellen Regeln, inkl. des mechanisierten Knochenbrecher.

