Sylvania
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Einst war Sylvania eine relativ autonome Provinz des Imperiums ohne Rang eines Kurfürstentums, heute jedoch ist sie -zumindest offiziell- unter der Kontrolle des Kurfürsten von Stirland. Sylvania wird auch als Reich der Nacht bezeichnet, es ist ein Ort der Finsternis, des Todes und der Schrecken. Es ist von vielen Wölfen und Fledermäusen bewohnt, und kalter Wind bläßt über die zahllosen Moore. Fast durchweg hört man das Klagen der Bevölkerung und der Geister. Nachts reiten die Toten ihre ewig gleichen Strecken, und die vielen Ruinen und verlassenen Gemäuer sind lange nicht so leer wie es den Anschein hat. Hier wohnt die Aristokratie der Nacht. Sylvania ist auch die einzige Gegend der Warhammerwelt, in der man alle Toten mit dem Gesicht nach unten vergräbt, auf daß sie den Weg zur Oberfläche nie wieder finden mögen.
Geographie
Sylvania liegt zwischen dem Oberaver und dem Stir, auch wenn das Reich der Vampire darüber hinausreicht. Gegenüber von Waldenhof, der südöstlichsten Siedlung Ostmarks liegt ein von Spinnen bewohnter Wald. Die Siedlung ist gänzlich von Zuflüssen des Stir umgeben und könnte so vor den Vampiren leicht geschützt werden. Überschreitet man den Stir in die richtung des Kernlandes von Stirland trifft man auf die verfluchten Felder von Hel Fenn und Grimmwald, die mit dem Düstermoor das Umfeld der Ruine des Schloß Vanhal ergeben. Direkt dahinter liegen kleinere Wälder und Hügel, die als Grimmwald bekannt sind. Unterhalb des Düstermoors, jenseits der Hügel befindet sich mit Drakenhof die vermutlich größte Siedlung Sylvanias, über der Burg Drakenhof thront. Von hier aus weiter schreitet man über das Feld der Trauer zum gefürchtetetn Ghoulwald, hinter dem neben dem Leichenberg, etlichen Mooren und Ruinen die Reste der Stadt Schwarzhafen liegen. Auf der Seite des Flußes Stir hingegen liegen zwei namenlose Seen rund um den Blutwald, die diesen genauso wie Ruinen, kleine Dörfer, verlassene Festungen umgeben, wie auch die gefürchtete Burg Tempelhof, der Turm von Roistone-Vasie und die Siedlung Naubonum. Im Süden von Drakenhof, dort wo Stirland bereits an das Mootland angrenzt, ist Sylvania eher hügelig und felsig, und wenige schlechte Wege verbinden die großen Höhlen und Burgen mit dem Kernland des ehemaligen Fürstentums.
Geschichte
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Der letzte reguläre Herrscher - Fürst Otto von Drak - verstarb 1790 IC ohne männlichen Erben. Er war wahnsinnig, streit- und trunksüchtig und erklärte noch in seiner Todesstunde, er "wolle seine Tochter lieber an einen Dämon des Chaos verheiraten sehen, als mit irgendeinem Adligen aus den verkommenen Familien Sylvanias, oder hinzunehmen, daß sein Bruder Leopold die Herrschaft erbe". - Statt eines Dämons tauchte jedoch der Vampirfürst Vlad von Carstein auf, der Ottos Tochter Isabella noch in der selben Nacht heiratete, sich zum Herrn Sylvanias erklärte, und Leopold von Drak vom Burgturm Schloss Drakenhofs warf, als dieser protestierte. Vlad von Carstein unterwarf danach die Adelsfamilien Sylvanias, die ihn zunächst nicht akzeptierten, infizierte sie mit dem Fluch des Vampirismus oder löschte sie aus, wenn sie sich seiner Herrschaft widersetzten, wobei er sich der Bevölkerung gegenüber zunächst als besserer Herrscher als der verstorbene Otto präsentierte. Er herrschte mehrere Jahrhunderte - teils unter Pseudonymen - über Sylvania, und entsandte nach dessen Zerstörung 1999 IC auch Expeditionen in die Ruinen Mortheims, um Morsstein für seine magischen Experimente zu bergen. 2010 IC warf er dann dem vom Zeitalter der Vier Imperatoren tief gespaltenen Imperium den Fehdehandschuh hin, und begann damit die Vampirkriege.
