Ostmark

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Ereignisse aus der Chronik (Beginn der Geschichte als eigenes Kurfürstentum, Widersprüche)

Variante der Landesfarben des Kurfürstentums Ostmark
Variante der Landesfarben des Kurfürstentums Ostmark
Provinzbanner des Ostmark-Bundes das den Sieg des menschlichen Geistes über den dämonischen, chaotischen Feind symbolisiert.

Der Ostmark-Bund oder die Liga von Ostermark ist eine Imperiale Provinz, die es schon seit der Gründung des Reiches durch Sigmar Heldenhammer gibt. Sie entstand aus dem Stamm der Ostagothen und der Führung Adelharts. Dieser Stamm war für die Kampfkraft seiner Angehörigen bekannt, die vor der Gründung des Imperiums oft von Grünhäuten und Trollen bedroht wurden.

Die Ostmark bildet die östlichste Provinz und grenzt an das Weltrandgebirge in dem die Zwerge wohnen. Mit den Zwergen aus Karak Kadrin pflegen die Menschen hier sogar gute Beziehungen. Im Norden der Ostmark bildet der Oberlauf des Talabec eine natürliche Grenze zur nördlichsten menschlichen Zivilisation Kislev. Im Süden liegt die verfluchte Stirländer Provinz Sylvania, das Land der Vampire. Doch die Ostmarker sind im Kampf gegen Untote geschult. Vermutlich kämpften sie bereits häufig gegen solche Kreaturen in den Geisterhügeln im Osten des Landes. Jenseits dieser Hügel befinden sich weitere Moore, darunter das Zombiemoor und der gefürchtete Wald der Schatten, wessen Zentrum der Turm von Melchior darstellt. Neben zahllosen Ruinen in dieser Gegend hält die Ostmark hier auch kleinere Festungen und Siedlungen an der Grenze zu Stirlands ehemaligem Fürstentum Sylvania, und hat mit Essenfurt und einer weiteren Siedlung sogar zwei Brücken in ihrer Hand. Ganz im Südosten liegt Waldenhof, nahe eines Steinkreis, der die finsteren Spinnen eines nahen Waldes fernhalten soll.

Die Landschaft der Ostmark ist wenig spektakulär. Im Norden enden die letzten Ausläufer des Großen Waldes, der Greifenwald. Im Süden und im Nordosten dominieren nicht enden wollende Sümpfe und Moore, die als Ostmarksümpfe eher berüchtigt denn berühmt sind. Hier liegt ebenfalls der sogenannte Tote Wald, der die Ruinen der ehemaligen Provinzhauptstadt Mortheim umgibt. Diese einst sehr wichtige Stadt wurde im Jahre 1999 IC von einem zweischweifigen Kometen fast vollständig zerstört. Da sich in den Ruinen der Stadt immer mehr Abschaum und allerlei Bedrohliches ansiedelte und dort nach dem wertvollen Warpstein suchte, entschied Jahrhunderte später der Imperator Magnus der Fromme, die gesamte Stadt restlos nieder zu brennen. Die Siedlung Essen im Dreieck zwischen dem Toten Wald, Hel Fenn und den Tristmooren steht im Ruf, der am meisten von Geistern heimgesuchte Ort des Imperiums zu sein.

Banner der Ostmark

Seitdem ist Bechhafen die neue Hauptstadt der Ostmark. Und da das ehemalige Fürstengeschlecht Ostmarks mit dem korrupten Grafen Steinhardt an der Spitze mit der Zerstörung Mortheims ausgelöscht wurde, herrschten seither anderen adeligen Familien - namentlich die Hertwigs - die die Kurfürsten stellten.

Die Farben der Staatstruppen der Ostmark sind gelb und purpur, manchmal auch weiß und purpur geviertelt. Das so genannte Totenkopfregiment der Ostmark hingegen trägt stets Schwarz und Rot.

Um 2302 IC, unmittelbar nach dem Großen Krieg gegen das Chaos regierte Kurfürst Otto von Gruber die Ostmark, der zwar vorgab, eifrig das Chaos zu bekämpfen, aber insgeheim einen Pakt mit Nurgle hatte. Er wurde von Stefan von Kessel - dessen Vater und Großvater er auf dem Gewissen hatte - während der Ereignisse um das «Mark of Chaos» getötet, als dieser die Wahrheit aufdeckte. Möglicher Weise wurde Stefan von Kessel später selbst Kurfürst von Ostmark.

2012 IC hatte die Ostmark, ein immerhin 250x200 Meilen großes Gebiet, schwer unter Waaagh! Azhag zu leiden, als Azhag der Vernichter aus dem Land der Trolle kommend ins Imperium einfiel, und die Provinz gnadenlos verwüstete. Damals wurden Nachtdorf und Kohlitz niedergebrannt, ehe der Waaaghboss, der Nagashs Zauberkrone trug, in der Schlacht von Düstermoor nahe Bechhafen seine erste schwere Niederlage erlitt.

Zur Regierungszeit von Imperator Karl Franz ist Wolfram Hertwig der regierende Kanzler der Ostmark.

Nach der gescheiterten Invasion Archaons, dem Sturm des Chaos, richtet sich nun die Aufmerksamkeit auf die kleine Stadt Eisental, die am Ende des Höhenpass liegt. Hier wird die Armee um den Chaosgeneral Vardek Crom erwartet, sofern sie nicht durch die Streitkräfte Karak Kadrins gestoppt wird.

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Quellen

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