Ostland

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Landesfarben des Kurfürstentums Ostland
heutiges Banner des Ostlands

Das Großfürstentum Ostland ist eine Imperiale Provinz im Nordosten des Imperiums, die zu großen Teilen von Wald bedeckt ist. Die Hauptstadt ist Wolfenburg, das im Vorfeld des Sturm des Chaos von einer Chaoshorde unter Führung von Surtha Lenk weitgehend zerstört wurde. Entlang der Küste der Krallensee führt eine alte Zwergenstraße von Kislev nach Salzenmünd, die gut gesichert wird und deren Mautkosten einen großteil des Einkommens der Herrscher ausmachen. Das gesamte Land ist etwa 300x400 Meilen groß.

Die Staatsfarben Ostlands sind schwarz und weiß, und das Wappen zeigt einen roten Stierkopf, der über die Generationen zu einem sich aufbäumenden, weißen Stier auf rotem Grund angewachsen ist, der das Ostlandbanner schmückt.

Ostländer sind als bodenständige Leute bekannt, die vorallem vom Wald leben, sei es von der Jagd, von der freien Viehweide oder von der Holzfällerei während der Ackerbau mühseelig und wenig ertragreich ist. Die meisten Ostländer sind bitter arm, viele Bauern quasi Eigentum ihrer Herrschaft und sehen ihr Leben lang keine einzige imperiale Münze, während die ostländischen Adligen als rücksichtslose und harte Grundherren gelten. Die Middenberge und der Schattenwald mit ihren zahllosen Tiermenschen, die die Provinz dominieren, haben dafür gesorgt, daß die Ostländer ein rauher Menschenschlag sind, die sich zu verteidigen wissen, und entweder den Ruf haben, bewundernswert widerstandsfähig oder einfach, stur und ungehobelt zu sein. Die Verehrung Taals ist in Ostland weit verbreitet, und - ähnlich wie die Kisleviten - sind auch Ostländer für ihre Neigung zur Trunksucht berüchtigt. Fast alle Ostländer lieben starke Getränke, aber einige übertreiben es wirklich, so daß der Alkohol und ihre Rauflust sie zu regelrechten Berserkern macht, die Ruffians genannt werden, und in ihrer trunkenen Wut kaum zu stoppen sind.

Ostländer mit Schusswaffen (für Mortheim)

Jene Ostländer, die unter Führung ihrer Grundherren nach der Zerstörung Mortheims durch den Kometen 1999 IC in die Ruinenstadt zogen, waren geradezu überwältigt, von dem plötzlichen Reichtum, der sich ihnen durch die Schatzsuche in den Trümmern bot. - Mit Vorliebe investierten sie ihren neuerworbenen Reichtum in die besten - und kostspieligsten - Waffen. Insbesondere Donnerbüchsen und doppelläufige Pistolen sowie Bidenhänder erfreuten sich bei neureichen Ostländern großer Beliebtheit.

Im Sturm des Chaos mussten sich die Heere Ostlands unter Kurfürst Valmir von Raukov nach zahlreichen Niederlagen gegen die Horden Archaons, Feytors, Styrkaars, Melekhs und Haargroths geschlagen geben. Nachdem die Bronzefestung gefallen war, zogen sie sich kämpfend nach Middenheim zurück.


Galerie

Im Folgenden eine Auswahl an imperialen Soldaten in den Farben Ostlands:

Kleine Armee aus dem Ostland (bemalt von Dave Taylor) -
Die sehr einfache Architektur im Hintergrund ist für das ländliche Ostland typisch.


Quellen

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