Marienburg

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DIE EROBERUNG DER NEUEN WEL.JPG
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Marienburg ist ein reicher Stadtstaat und dennoch gleichzeitig Hauptstadt der Niederen Lande, der sich vom Rest des Imperiums abgespalten hat. Die Stadt ist ebenso für ihren florierenden Handel berühmt, wie für die ausgefallene Kleidung ihrer reichen Kaufleute.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Heute

Marienburger Stadtteile

Marienburg ist als größte Stadt der Alten Welt in viele Gemeinden und Stadtteile aufgeteilt.

Stadtplan von Marienburg.jpg

Rechtsreikisch

Linksreikisch

Reikmündung

Geschichte

Marienburg war einst Teil des Imperiums, erlangte aber durch gigantische Bestechungszahlungen in die Privatschatulle des korrupten und unfähigen Imperators Dieter IV seine Unabhängigkeit - was letztlich zu dessen erzwungenen Rücktritt führte. Alle Bemühungen, Marienburg zu unterwerfen und wieder unter die imperiale Kontrolle zu bringen, scheiterten. Daher ist Marienburg auch heute noch eine stolze und unabhängige Stadt, und dem Kurfürsten von Nordland, nominell Herr Marienburgs und der einstigen Provinz Westerland, ist die Rückkehr in die heute Ödland genannte Region und die Stadt bei Todesstrafe verboten. Der alte Name der Provinz - Westerland - wird seit ihrer Unabhängigkeit vom Imperium nur noch von jenen im Imperium benutzt, die immer noch von der Widervereinigung Marienburgs mit dem Reich träumen. In der größten und vermutlich reichsten Stadt der Alten Welt wohnen über 135.000 Einwohner, neben dem größten Hafen der alten Welt mit dessen Handel, Bootsbau und auch Schmugglerei die Bewohner ihr Geld verdienen, finden sich hier noch viele weitere Besonderheiten. Die Stadt wird von dem Direktorat von Marienburg regiert, und verfügt über siebentausend gutgerüstete Soldaten, teilweise jedoch Privatarmeen der Handelsfamilien sowie im Notfall noch über zwanzig tausend Mann Miliz. Neben den oben genannten Einahmequellen ist auch die Fischerei und die Textilverarbeitung ein wichtiges Wirtschaftsfeld.

Die Stadt an der Mündung des Reik war über viele Jahrhunderte der bedeutendste Handelshafen des Imperiums und die vielleicht größte und reichste - in jedem Fall aber geschäftigste - Handelsstadt der Alten Welt. Vielfach nannte man Marienburg daher auch Stadt des Goldes, was eine gute Vorstellung vom Reichtum der brodelnden, kosmopolitischen Stadt vermittelt. - Gleichzeitig steht Marienburg aber auch im Ruf, hoffnungslos korrupt zu sein, so daß alles - von den Diensten eines Assassinen über den Segen eines Priesters und die Lizenz zur Ausübung eines fragwürdigen Gewerbes oder zum Praktizieren von Magie bis hin zur Wahl in ein politisches Amt - käuflich ist.

Einer Zählung der Kirchen und Schreine in Marienburg im Jahr 2500 IC nach befinden sich 157 solcher Orte innerhalb der Stadt, von großen Kirchen in Tempelwijk bis zu verbotenen Kulten in den dreckigsten Seitenkanälen der Stadt.

Waren aus den entferntesten Winkeln der Welt - von den Hochelfenkönigreichen Ulthuans über die eisigen Fjorde Norskas und die Gewürzhäfen Arabias bis zum fernen Großkaiserreich Cathay - stapeln sich in den Lagerhäusern Marienburgs und werden in den Kontoren der Kaufleute gehandelt. Meister jeglicher der Menschheit bekannten Handwerkskunst - und einiger unbekannter - gehen in ihren Werkstätten in den geschäftigen Straßen ihrem Tagwerk nach, und es gibt kaum ein Geschäft, das in Marienburg nicht raschen Profit versprechen würde.

In Marienburg haben eine Vielzahl von Handelsgilden ihren Sitz, von denen die bedeutendste und geheimnistuerischste der «Hohe Orden der Ehrenwerten Freihändler» (im englischen Original: «High Order of Honorable Freetraders») ist, der sich als die Elite der Kaufmannschaft der Stadt betrachtet. Diese große, reiche und ambitionierte Vereinigung von einflussreichen Männern fühlt sich von der alten Ordnung eingeengt, und ist nur allzu bereit, ihren Einfluß und ihre eigene Macht um beinahe jeden Preis zu vergrößern.

Anmerkung: Diese Zeitlinie basiert auf der 1. Edition von Warhammer Fantasy Roleplay und enthält in Folge dessen einige Angaben, die nicht mehr Teil der offiziellen Geschichte der Warhammerwelt sind. Zu den in diesem Punkt entscheidendsten Änderungen gehören die Angaben zu Albion.

Bereits im Jahre 2000 IC oder davor war Marienburg von einem Bürgermeister beherrscht, und der geheime Hohe Orden der Ehrbaren Freihändler - der reichsten und mächtigsten männlichen Gildenmitglieder - setzte alles daran, die alte Ordnung des Adels auch im Imperium zu kippen und tat alles, um Fürstin Magritta von Marienburg auf den Imperatorenthron zu bringen. Marienburger hatten damals den Ruf von Gecken, doch auch den sehr guter und reicher Krieger. Handwerker in der Stadt verkauften damals bereits Ware aus aller Welt, und darüber hinaus. Marienburg war damals der Hauptsitz fast aller Händlergilden. Die Banden von Marienburger Abenteurern bestanden meist aus reichen Kämpfern und einfachen Schauerleuten und Seemännern aus den Docks der Stadt. 2

Bekannte Herrscher

Eindrücke

Besonderheiten

Schweinderl

Das Schweinderl ist eine der berüchtigsten Kneipen in Marienburg. Vermutlich war es hier, als Hauptmann Malvino "ein bisschen Spaß" mit der geckenhaft gekleideten Kämpfern von Riccos Republikanischer Garde haben wollte. Es war sein letzter Fehler.

Zwerge in der Stadt

Zur Zeit gibt es in Marienburg etwa 4.500 Zwerge, die vor allem im Dwergsbezit leben. Fast alle sind aus der gleichen Zwergengilde der Guild of Engineers, die sich sowohl um die Pumpen als auch um die Vloedmuur kümmert. Die Kanonen an den Toren zur See sind ebenfalls aus ihrer Hand. Arkat Fooger gilt als ihr Sprachrohr, und spricht auch für die wenigen Zwerge, die in den Bergen westlich der Bittermoors dem Bergbau nachgehen. Gleichzeitig ist er der einzige An und Verkäufer im ganzen Land, der Ware an und von Karaz Ankor verkauft. Ein Groll gegen die Stadt besteht aufgrund der Vergünstigungen der Elfen in der Stadt, da ein solche Angebot nicht auch an die Zwerge gemacht wurde, und das, obwohl viele von ihnen bereits 501 IC dorthin zogen.1

Skaven

Marienburger Söldnerarmee

Die Marienburger Armee ist zugleich die Armee der Niederen Lande. Näheres findest du im gleichnamigen Artikel.

Galerie

Marienburger Generäle, Hauptleute und Unteroffiziere entstammen häufig dem Geldadel der Handelsstadt, zumeist den Reihen der zweiten oder dritten Söhne, die keine Lust haben, in irgend einem Kontor zu versauern. Dem entsprechend auffällig und teuer ist auch ihre Ausrüstung, was Wämser aus Samt und Seide und feingearbeitete Brustpanzer von den besten Plattnern mit aufwändigen Gravuren und sogar Juwelenbesatz ebenso umfasst, wie meisterhaft gefertigte Duellpistolen und kostbare Rapiere sowie zahlreiche Schmuckstücke. In Marienburg tragen viele Männer sogar Ohrringe - etwas, wofür man sie im konservativen Reikland oder Middenheim auf der Straße anspucken oder verprügeln würde. Die einfachen Milizen rekrutieren sich dagegen in der Regel aus dem Gesindel des Hafenviertels und sind dem entsprechend weniger strahlende Erscheinungen.

Marienburger Hauptleute zu Fuß und zu Pferde (für Mortheim)
Marienburger Hauptleute zu Fuß (für Mortheim)
Marienburger Feldwaibel bzw. Champions (für Mortheim)
Marienburger Jünglinge (für Mortheim)

Quellen

In anderen Sprachen