Dampfpanzer

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Konzept- und Entwurfszeichnungen Leonardos für den imperialen Dampfpanzer

Der Dampfpanzer ist eine Erfindung des genialen tileanischen Wissenschaftlers Leonardo da Miragliano, der auch die imperiale Technicus-Akademie in Altdorf gründete.

Von diesen Stahlungetümen, die mittels eines Dampfkessels angetrieben werden, gibt es momentan noch 8 von ehemals 12 Maschinen, die 2025 IC gebaut wurden. Bisher konnte die Technicusakademie noch keinen neuen Panzer bauen, da die Technik noch zu kompliziert ist, aber sie pflegt und repariert liebevoll die vorhandenen Panzer.

Jeder Panzer ist individuell ausgerüstet, wurde z. T. mehrfach umgebaut und trägt auch einen eigene Namen wie "Hammer Sigmars" usw. Sie sind der Stolz des Imperiums und Sinnbild seiner Stärke sowie der Schrecken seiner Feinde.

Zu den Waffen die in der Vergangenheit in Dampfpanzern eingesetzt wurden, zählt u. a.

  • die Dampfkanone, welche den kochend heißen Dampf als druckvollen Strahl verschießt, der Gegner ungeachtet ihrer Rüstungen verbrüht
  • eine "normale" Kanone als Sekundärbewaffnung zusammen mit der Dampfkanone
  • eine Höllenfeuer Salvenkanone - diese Bewaffnungsvariante hieß "Alter Kammerad"
  • ein Mörser, welcher oben auf dem Rumpf montiert wurde - diese Bewaffnungsvariante wurde "Unfehlbar" genannt
  • schwenkbare Drehbrassen, die bei der "Unfehlbar"-Variante als Sekundärbewaffnung dienten
  • eine auf dem Panzer installierte Kampfplattform, von welcher aus Technicusse mit einer Vielzahl experimenteller Nah- und Fernkampfwaffen ihre Gegner attackieren unter der Bezeichnung "von Zeppel" nach ihrem Erfinder benannt.

Alle Kanonen sind Spezialanfertigungen und tragen den Beinamen Panzerkanone, da sie von hinten zu laden sind.

Oftmals trägt der Kommandant und Lotse des Dampfpanzers eine Pfefferbüchse genannte Pistolenform der Bündelmuskete.

Inhaltsverzeichnis

Abwandlungen des Dampfpanzers

In der Vergangenheit tauchte auch ein sogenannter Rattenpanzer auf, der offensichtlich einer der verloren gegangenen Dampfpanzer war, den die Skaven des Clan Skryre nach ihren Vorstellungen umgerüstet und «verbessert» hatten.

Während der "Revolte im Mootland" gegen Marius Leitdorf, den «wahnsinnigen Kurfürsten» des Averlands, dessen Strafexpedition ins Mootland zum Vernichtungsfeldzug ausartete, verwendeten die Halblinge den mit einer Suppenkanone bewaffneten Suppenpanzer "Kathleen" der wohl ebenfalls mal einer der verloren gegangenen Dampfpanzer war.

Modelle

Dampfpanzer der 4. Edition mit dampfbasierender Panzerkanone
Dampfpanzer der 6. Edition mit Dampfkanone & Kanone
Dampfpanzer (Warmaster)


Anmerkungen

Der Imperiale Dampfpanzer war in der 4. und 5. Edition Teil der Imperiumsarmee. Im Armeebuch der 6. Edition fehlten seine Regeln komplett. Sie wurden aber im Citadel Journal und später im White Dwarf veröffentlicht, wozu ein deutlich variantenreicheres, neues Modell erschien. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Besatzung des Imperialen Kriegswagens aus der 4. Edition - den es in der 6. Edition nicht mehr gab - zur Besatzung einer Kampfplattform auf einer der Dampfpanzervarianten umfunktioniert. Für Warmaster erschien ebenfalls eine Miniatur des Dampfpanzers.

Für ein spezielles Szenario, das im Rahmen eines Spielberichts im White Dwarf veröffentlicht wurde, gab es Regeln und den passenden Umbauartikel für den Rattenpanzer der Skaven.

Im Rahmen eines weiteren Spielberichtes/speziellen Szenario unter dem Titel "Revolte im Mootland" im deutschen White Dwarf 122 (Februar 2006) der von Mat Ward und Gav Thorpe stammt, spielte der mit einer Suppenkanone bewaffneten Suppenpanzer "Kathleen" der Halblinge eine Rolle, der wohl ebenfalls mal einer der verloren gegangenen Dampfpanzer war und für das Szenario eigene Regeln erhielt... Das Modell hierfür wurde von Chad Mierzwa gebaut, unter anderem unter Verwendung von Teilen des klassischen Dampfpanzermodells.

Quellen

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